Trinidad The Emerald Forest

8. September 2015 17:00h Trinidad The Emerald Forest

Nach dem üblichen zusammenpacken, gehe ich nochmals ins Camping Office. Habe gestern ausgekundschaftet, dass es dort Kaffee gibt. Schon wärmt der Kaffee meine Kehle und ich komme mit der Besitzerin ins Gespräch. Es erweist sich als wahrer Glücksfall, denn sie gibt mir Tipps, was ich mir unbedingt anschauen muss.
– Die Prairie Creek Scenic Route im Redwood National Park
– Übernachten soll ich in Trinidad, viel schöner als McKinnleyville
– Die Avenue of the Giants nach der Stadt Eureka
Das Beste zum Schluss, sie gibt mir ein Heft in dem alle Campingplätze an der Küste von Kalifornien eingezeichnet sind und der Kaffee ist auch noch spendiert. Ausgerüstet mit diesem Wissen ziehe ich wieder los auf den wilden Highway 101. Auf dem Weg werde ich vom Yurok Stamm willkommen geheissen. Diesen Gruss kann ich natürlich gekonnt erwidern, aber seht am besten selbst:


Die Prairie Creek Scenic Route ist streng, aber ein absolutes Erlebnis. Die Mammutbäume sind überall, sie decken die Strasse, so dass kein Sonnenstrahl durchdringt, der Wald ist sehr dicht, wäre schwierig hier zu Fuss voranzukommen. Die Stimmung ist mit Fotos nicht einzufangen. Gewisse Bäume hier sind mehr als 1000 Jahre alt, eine gefühlte Ewigkeit haben sie überdauert. Ich komme zurück auf den Highway auf dem ich Paul treffe. Er ist auch mit dem Velo unterwegs und freut sich riesig über einen Gesprächspartner. Er erzählt mir von seiner Problem behafteten Familie, von seiner Velotour, seiner Lebenseinstellung, er erzählt und erzählt… Schliesslich sage ich ihm höflich das ich weiterfahren wolle, ist kein Problem für ihn, ein Foto wollte er leider nicht machen, Angst vor dem Internet. Der Campingplatz ein bisschen vor Trinidad ist sehr schön aber auch ein bisschen teuer.

Ein Gedanke zu „Trinidad The Emerald Forest“

  1. Guete Morge Remo, Sunntigmorge, Ziitig gläse, und dezue los ech Musig vom Sir Douglas Qunitett. Jo genau die, wo au Mendocino mit eme Song bedacht hend, und de Michael Holm hed e dütschi Adaption devo gmacht. Letscht Wucheändi bin ech mit de Bärner Wiifründe (Schnabiraki-Club) in Sancerre und Pouilly gsi, im Loire-Tal. Wunderbari Wii deguschtiert, mit mine früechere Kollege und Kolleginne (vor allem:-)) diskutiert, gässe, trunke und pläuschlet. Jo vo wäge Wii, s’Napa Valley isch jo au z’Kalifornie. Ech danke dier für die spitzemässige Bricht, wo mier und allne dine Bekannte erlaubid, e Teil vo dier bzw. dinere Reis zsii. Ech wünsche wiiterhi alles Gueti und vili positivi Erläbnis. Liebi Grüess us Lozärn

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